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FRAGEN & ANTWORTEN

Was ist die Selbsthilfegruppe Prosecco?

Was ist die Selbsthilfegruppe Prosecco? Die Selbsthilfegruppe Prosecco ist eine Selbsthilfegruppe für Menschen mit Diagnose Prostatakrebs, die nicht heterosexuell sind. Das Logo der Selbsthilfegruppe zeigt deshalb eine von Regenbogenfarben umrandete Blase und die Prostata in Regenbogenfarben.

Alle schwulen, queeren, bisexuellen, inter* und trans* Menschen mit der Diagnose Prostatakrebs sind willkommen.

Es ist zudem unwichtig, ob die Diagnose neu ist oder bereits ein langer Behandlungsweg zurückliegt. 

Auch wer noch keine entsprechende Diagnose hat, aber Fragen zum Thema, darf sich an uns wenden. Das gilt auch für die Partner*Innen und Angehörigen der Zielgruppe. 

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Weshalb der Name "Prosecco"?

Der Name setzt sich zusammen aus „Pro“ von Prostata und dem italienischen „secco“, das übersetzt „trocken“ bedeutet. Denn „Trockenheit“ nach der Behandlung von Prostatakrebs ist für viele Erkrankte ein wichtiges Thema. Sie betrifft die Harnkontinenz, aber auch die Potenz mit dem sog. „trockenen Orgasmus“ nach einer Entfernung der Prostata.
Außerdem sollte der Gruppenname nicht an Krebs erinnern und etwas Witz haben.
Denn mit Humor übersteht man vieles besser.

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Warum eine extra Selbsthilfegruppe für Menschen, die nicht heterosexuell sind?

Die Prostata spielt eine große Rolle im Sexualleben. „Prostataträger*Innen“, die Sex mit Männern haben, werden durch Prostatakrebs anders beeinträchtigt als heterosexuelle Männer. Das zeigen auch Studien zum Thema. So sind beispielsweise schwule und bisexuelle Männer nach der Behandlung von Prostatakrebs unzufriedener mit ihrer Lebenssituation und eher von Depressionen betroffen als heterosexuelle Männer. Auch die Partner sind in anderer Weise betroffen als in heterosexuellen Beziehungen.

(*auch trans Frauen haben eine Prostata)

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Was kann die Selbsthilfegruppe leisten?

Die Selbsthilfegruppe bietet allen Betroffenen einen geschützten Rahmen, um über ihre Erfahrungen und Ängste zu sprechen. Aber auch der gemeinsame Spaß am Leben, die gemeinsame Freude an Behandlungserfolgen und der Beistand bei Misserfolgen gehören dazu.

Eine Selbsthilfegruppe kann die Lebensqualität steigern.

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Können auch die Partner*Innen in die Gruppe kommen?

Das ist beabsichtigt. Da die Gruppe jedoch im Aufbau ist, richtet sie sich zunächst nur an die von Prostatakrebs betroffenen selbst. Wenn sie mit einer Öffnung der Gruppe für die Partner*Innen einverstanden sind, wird dies selbstverständlich umgesetzt.

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Wann und wo sind die Treffen?

Die Selbsthilfegruppe trifft sich jeden 3. Dienstag im Monat um 18.00 h in den Räumen der AIDS-Hilfe Stuttgart e.V., Johannesstr. 19,70176 Stuttgart.

Eine Änderung des Termins ist auf mehrheitlichen Wunsch der Gruppenmitglieder möglich.

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Die Gruppentreffen finden bei der AIDS-Hilfe Stuttgart statt.

Muss ich deshalb HIV-positiv sein, um an der Selbsthilfegruppe teilzunehmen zu können?

Nein. Der HIV-Status ist nicht relevant. Die AIDS-Hilfe Stuttgart beherbergt die Gruppe und unterstützt sie in vielfältiger Weise, insbesondere durch ihre gute Vernetzung und Erfahrung in der Arbeit mit Selbsthilfegruppen.

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Muss ich mich anmelden?

Ja. Denn wir müssen wissen, ob Interesse an der Selbsthilfegruppe besteht.

Schreibe uns einfach eine E-Mail.

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